Welt der Zeichnung – Natur als Ausgangspunkt
Dozentin Marion Häusser
Dieser Kurs lädt dazu ein, der Welt der Zeichnung durch die genaue Beobachtung von Naturformen zu begegnen. Im Zentrum steht das bewusste Sehen – die geschärfte Wahrnehmung als Grundlage jedes gestalterischen Prozesses.
Wir gehen den Strukturen, Formen und Rhythmen der Natur zeichnerisch auf den Grund – mit Neugier und Offenheit, nicht mit der Absicht, bloß abzubilden. Naturobjekte dienen als Ausgangspunkt, doch es handelt sich nicht um einen klassischen Objektzeichenkurs. Vielmehr wird über sie ein Zugang zu zeichnerischen Grundlagen geschaffen: Linie, Fläche, Komposition, Materialität.
Der Kurs versteht sich als Einladung zu einer zeichnerischen Auseinandersetzung mit Natur und Zeichnung – als Raum für Beobachtung, gestalterisches Denken und experimentelles Arbeiten.
Freitags:
27.03.26
08.05.26
12.06.26
17.07.26
Immer von 10.00 - 14.00 Uhr
bei Interesse gerne bei mir melden:
Erd-Charta und Kunst! – Regionaltag Köln
24. Januar 2026, 10:00 – 18:00
Wir laden dich herzlich ein, zu unserem Erd-Charta Regionaltag in Köln.
Der Erd-Charta-Regionaltag „Erd-Charta und Kunst“ ist als Praxistag angelegt. Er richtet sich an alle, die die Erd-Charta kennen lernen wollen, die sich mit ethischen Ansätzen in der Nachhaltigkeit auseinandersetzen möchten und an alle, die sie bereits kennen und Interesse an künstlerischen Ansätzen der Erd-Charta-Arbeit haben.
Ziel unseres Regionaltages ist es, Menschen, die zu den Themen der Erd-Charta arbeiten oder arbeiten wollen, einige Methoden der künstlerischen Bildung zu vermitteln, miteinander zu vernetzen und eine gemeinsame Strategie zur regionalen Verankerung dieser Themen zu entwickeln.
Ausgehend von erprobten Methoden der künstlerischen Bildung in der Erd-Charta-Arbeit erarbeiten wir uns die in der Erd-Charta verhandelten Themen nachhaltiger Entwicklung in dem wir diese Methoden selbst anwenden.
Was erwartet Dich?
Inspirierende Impulse zu Methoden künstlerischer Bildung
Praxisnahe Übungen zur direkten Anwendung in der Bildungsarbeit
Verknüpfung Deiner Anliegen von Nachhaltigkeit mit der Erd-Charta
Gemeinsame Arbeit an der Entwicklung einer gemeinsamen Strategie zur Stärkung der Themen der Erd-Charta vor Ort
Datum & Zeit: Samstag, 24. Januar 2026, 10 - 18 Uhr
Ort: Offene Kunstwerkstatt Köln Süd (OKKS), Sürther Hauptstrasse 56, Köln
Referent*innen: Petra Wendholz, Kunstschule Zinnober Papenburg
Annette Ronicke und Brigitte Maxrath-Enger, OKKS
Angelika Schroers, Erd-Charta-Bildungsreferentin
Teilnahmebeitrag: freiwilliger Beitrag erwünscht
Anmeldung unter: https://erdcharta.de/veranstaltung/erd-charta-und-kunst-regionaltag-koeln/
Was ist die Erd-Charta?
Die Erd-Charta ist eine inspirierende Vision ethischer Prinzipien für eine nachhaltige Entwicklung. 1987 rief die Brundtland-Kommission (Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen) auf, eine neue Charta zu schaffen, die fundamentale Prinzipien in Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung beinhalten sollte. Die Erd-Charta ist von zivilgesellschaftlichen Basisgruppen in einem 10jährigen weltweiten Prozess entworfen worden. Im Jahr 2000 wurde sie verabschiedet. Die UNESCO-Vollversammlung hat 2003 die Erd-Charta als wichtigen ethischen Rahmen für nachhaltige Entwicklung anerkannt und als Bildungsinstrument empfohlen. Die Erd-Charta formuliert einen Konsens über gemeinsame Werte und ist in einem zehnjährigen weltweiten Dialogprozess entstanden. Sie beschreibt eine Ethik der Nachhaltigkeit, an der wir uns als Einzelperson, Organisation oder als ganzes Land orientieren können.
Den Text der Erd-Charta findest Du hier: https://erdcharta.de/die-erd-charta/
Förderung
Der Regionaltag wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert.
Bei Fragen wendet Euch gerne an das Erd-Charta-Team unter: [email protected]
Eine Einladung zum intuitiven gemeinsamen Malen
Mein Name ist Marion Langenberg. Ich habe bis zu meiner Pensionierung im Juni 2022 als Fachlehrerin an einer Förderschule gearbeitet. Dort habe ich unter Anderem viel im Bereich Kunst, textiles Gestalten und Entspannung unterrichtet. Bereits seit meiner Kindheit habe ich immer einen Ausdruck im kreativen Handeln gefunden und als Erwachsene besonders in der Malerei.
Ich möchte zum gemeinsamen intuitiven Malen einladen, denn freies Malen tut gut, entspannt und macht Freude.
Im Malprozess möchte ich mit Anregung und Begleitung zur Verfügung stehen.
Wir treffen uns wöchentlich mittwochs von 16:00– 18:00 Uhr in der Offenen Kunstwerkstatt (OKKS) in Sürth, Sürther Hauptstraße 56 (am Marktplatz, hinter Theos Imbiss).
Die Teilnehmerzahl möchte ich auf sechs Personen begrenzen, damit ich genügend Zeit habe, auf die einzelnen Teilnehmer/innen einzugehen.
Meldet euch bitte vorher bei mir, unter der email-adresse: [email protected] möglichst bis zum 1. Februar an.
Die Teilnahme findet auf Spendenbasis statt, jede*r ist willkommen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich
Kreativ den Tag ausklingen lassen in der OKKS …
Gemeinschaftliches Töpfern am Dienstagabend
Jede gerade Kalenderwoche Dienstags 18:00 - 21:00 Uhr steht unser Atelier Menschen offen, die Töpfern möchten.
Das Angebot richtet sich an Erwachsene mit Töpfer-Erfahrung.
Wir wollen gemeinsam kreativ arbeiten. Eine ruhige Atmosphäre, Achtsamkeit und das harmonische Miteinander stehen im Vordergrund.
Selbstverständlich helfen wir uns gegenseitig. Aber bitte beachtet: es handelt sich um eine Gruppe zum eigenständigen Arbeiten im offenen Atelier, keinen Kurs.
Abgesehen von elektrischen Töpferscheiben, sind alle Materialien und Werkzeuge einschließlich Brennofen vorhanden.
Maximal 12 Personen. Man kann einfach vorbeikommen.
Bei Fragen wendet euch gern an:
[email protected] (Kathrin Bielfeldt)
Am 12.12. ab 17:00 Uhr ist es wieder soweit!
Die OKKS öffnet das 12. Törchen beim lebendigen Adventskalender in Sürth.
Mit KÜFA (Küche für Alle) aus geretteten Lebensmitteln, dem Mitsingchor TonArt aus der Südstadt und Geschichten vorgelesen von Renate Becker vom Senior:innennetzwerk Köln Sürth.
Wir freuen uns sehr auf Euch
Auch in diesem Jahr gibt es im Dezember wieder tolle Veranstaltungen die Ihr Euch vormerken solltet:
Am 06. und 07.12. veranstaltet die OKKS von 12:00 - 18:00 Uhr zum 2. mal ein Kunstkaufhaus. angeboten werden kleinere Kunstobjekte, die bestimmt als tolle individuelle Weihnachtsgeschenke gut ankommen!
Bitte leitet die Einladung gerne an Interessierte Menschen weiter
Ich verzweifele an meinem Abenteuer mit der Malerei , welches ich vor 20 Jahren begonnen habe und werde dies auch für Rest meiner Tage tun . Das Wichtigste in unserem Leben ist das, was von uns übrig bleibt und die nächsten Jahren überleben wird .
Eines der wichtigsten Dinge ist für mich, wenn ein Bild eine Geschichte erzählt und wenn
der Betrachter in dem Bild wie in einem Buch lesen kann.
Dann kann ich als Autor meine eigene Arbeit als erfolgreich betrachten . Von mir liegen noch viele Versuche und dabei lasse ich mich von der Natur inspirieren und ich versuche diese Momente in meinen Bilder fest zu halten.
Projektpräsentation seit dem 16.8.2022
Ein Projekt zur wärmenden Verbundenheit und gegen soziale Kälte
In der Zeit der Pandemie beschäftigte uns die Frage: was können wir tun, wenn das Zusammenkommen schwierig ist und wir offen bleiben wollen für etwas Gemeinsames, für Kreativität in Sürth? Kreativität, an der alle teilhaben können.
Wir griffen zu Nadel und Faden; es bildeten sich kleine und größere Kreise, die das alte handgewerbliche Kulturgut des Strickens neu für sich entdeckten. Einige Menschen strickten für sich allein, aber dennoch in dem Gefühl von Verbundenheit mit den Anderen.
Am Ende wurde jedes so entstandene Teil zu einem bunten, warmen Ganzen zusammengefügt und damit ein Zeichen gesetzt für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.
Uns bewegte die Idee, ein Projekt zur aktiven Teilnahme für alle interessierten Bürger*innen zu gestalten. Es bestand die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch über Themen, die uns alle bewegten. So entwickelte sich sehr schnell ein Gefühl von Eingebunden sein in eine Gemeinschaft. Wir suchten nach dem Verbindenden, thematisierten aber auch unterschiedliche Haltungen und Erfahrungen. All das wurde in dieses Objekt hineingestrickt.
Insgesamt fühlen sich über 30 Menschen motiviert, Gesellschaft mit zu gestalten, proaktiv tätig zu werden über ein kreatives Projekt, das im öffentlichen Raum präsentiert wird.
Die Teilnahme war voraussetzungsfrei, Fehler waren Gestaltungselemente. Es entstand ein tolles Miteinander, soziale „Verstrickungen“ haben sich im Tun gelöst, im Veedel und über Köln hinaus. Die Alterspanne der Teilnehmer*innen lag zwischen 4 und 83 Jahren.
Das Strickprojekt verstehen wir als Möglichkeit, Gesellschaft mitzugestalten und soziale Impulse zu setzen. Jede*r war willkommen, es gab keine Ausgrenzung in Zeiten von Corona. Die drohende gesellschaftliche Spaltung wurde in den Kreisen thematisiert und die Aktion setzte dieser Tendenz etwas Kreatives entgegen.
Unser Leitsatz lautet:
Vielfalt und Begegnung statt Spaltung.
Das entstandene Wandobjekt ist Sinnbild für die Vielfalt unserer Gesellschaft, für ein buntes, lebendiges, schöpferisches Miteinander.
Wir wünschen uns, dass das Objekt zum Gespräch bzw. Austausch anregt.
