In den Fenstern der OKKS ist seit dem 11.Mai 2021 die Ausstellung der Bilder des Landarttages zu sehen.
Wir freuen uns über interessierte Besucher:innen, nach telefonischer Absprache auch gerne mit kurzer Führung.
Ansonsten ist die Ausstellung von außen zu besichtigen.


Erde und Holz
Feuchtigkeit und Dürre
Einprägsames und Eingeprägtes
trifft in Dein Blickfeld
und bringt Gedanken in Fluss

 

 

 




Die Ausstellung von Brigitte Maxrath-Enger vom 21.03. bis 04.05. ist auf kleinstem Raum bestückt mitweniger als 10 Arbeiten aus unterschiedlich zurückliegenden Jahren. Die Künstlerin setzt sich auseinander mit dem Thema der Transformation, ausgehend von verschiedensten Materialien wie Papier, Fotos, Wachs, Stoff, Tonerde, Stein.Bei der Präsentation werden alle Dimensionen des Raumes einbezogen: die Arbeiten hängen von der Decke und an den Wänden, liegen am Boden, stehen auf einem Sockel; zwei transparent durchscheinende Bilder dienen als Raumteiler. Im Zentrum hängt das lange Kleid, das sie im Gedenken an ihre Großmutter gefertigt hat. Im eleganten Abendkleid-Schnitt, genäht aus mausgrau melierten Packdecken aus dem Baumarkt, baumelt es leise in der Zugluft. Eine Hommage an eine liebevolle, tatkräftige Frau, die den Weg der Künstlerin ins Leben geprägt hat. Mich berührt diese Arbeit besonders, weil ich ihre Entstehung miterleben durfte und sie viele Erinnerungen an eine gemeinsame Zeit in Alfter wachgerufen hat. Gemeinsam installiert mit den großformatigen, lichtdurchfluteten, transparent durchscheinenden Foto-Arbeiten und den am Boden liegenden (und auf einem Sockel stehenden) Bildhauerarbeiten tritt das Kleid in vielfältige Wechselwirkung mit den anderen Arbeiten. So spannst die Künstlerin mit wenigen Exponaten einen großen Bogen von ihren Wurzeln bis in die Gegenwart.Farbig zurückhaltend finden alle Arbeiten ihren kraftvollen Ausdruck durch ihre Materialität und Formgebung und begeistern mich immer wieder durch ihre Vielfalt! Eine gelungene Ausstellung aus „einem Guss“, in der ich mit zunehmender Betrachtung immer neue, tiefere Bezüge finde!


 

Unter Transformation verstehen wir einen Wandlungsprozess, einen schrittweisen Übergangsprozess.

 

Dieser ist häufig verbunden mit sprunghaften Veränderungen und folglich vielen Unsicherheiten, die einen Lern und Suchprozess notwendig machen.

 

Die Transformation findet ihren Abschluss, wenn sich neue Systemstrukturen etabliert und stabilisiert haben.

 

 

 

Das Thema Transformation beschäftigt mich schon seit langem. In meinen Arbeiten setze ich mich mit unterschiedlichen Aspekten dieses komplexen Prozesses auseinander.

 

 

 

Die Materialien (Fotografie, Papier, Stoff und Stein) erfahren durch die Bearbeitung eine Wandlung, sie entwickeln einen neuen eigenen Charakter und veränderte Strukturen werden sichtbar.

 

 

 

Die gezeigten Arbeiten verkörpern verschiedenste Aspekte der Transformation wie:

 

 

 

Struktur und Ordnung,

 

Zerstörung,

 

Auflösung,

 

inneres Aufbäumen aber auch

 

Geborgenheit,

 

Schutz oder

 

Vertrauen sowie

 

Neubeginn.

 

 

 

Meine Arbeiten setze ich in Verbindung zum aktuellen Weltgeschehen.

 

Sind wir doch mit den globalen Herausforderungen einer notwendigen Neuordnung gesellschaftlicher Strukturen und Ordnungen bedingt durch Klimawandel, Umweltzerstörung, soziale Ungerechtigkeit und pandemische Zustände konfrontiert.

 

 

 

Vom 21.03. – 18.04.2021

 

 

 

Kontakt: Brigitte Maxrath-Enger, mobil: 016323

 




Bodeninstallation in der OKKS von Paul Petri 11.02. – 18.04.2021

 

Betrachtungen von Annette

 

Paul Petri hatte zu seiner Ausstellung den Raum der OKKS komplett ausgeräumt und dann 56 Einzelobjekte auf den Boden aufgestellt und gelegt. Alle Objekte haben ein Format von max. 40x40cm

 

56 Objekte, die in einem ruhigen Abstand platziert sind. Eine Vielheit im Raum findet sich da zusammen und ist 24 Stunden von Tageslichtleuchten beschienen.

 

Es entsteht eine Zeitlosigkeit und der Raum bekommt etwas Fließendes. Die Objekte liegen auf gleicher Ebene auf dem Boden, dadurch entfaltet sich der Innenraum in eine horizontale Weite.

 

Die Vielheit steht in einer Dynamik zueinander, die der Innenraum fasst, aber auch über seine Grenzen hinaus eine Wirksamkeit zum Außenraum aufspannt und in das Außen überfließt. So erhalten das Innen und das Außen eine Transparenz und der öffentliche Raum wird zum Mitspieler des Ausstellungsraums.

 

Bei kurzer Betrachtung lässt sich weder das Material noch die Komplexität des einzelnen Objektes erfahren. Es geschieht zunächst ein Kategorisieren der Objekte und erst die vertiefte Betrachtung löst das oberflächlich gefundene Muster und die Erklärung auf. Es gibt erstaunliches Zusammenfinden von Material und Form. Auch dauert es einige Zeit, bis die innewohnende Bewegung eines Objektes sich erfassen lässt und zu einer Erfahrung wird.

 

Diese Ausstellung war für mich ein sehr spannendes und tief berührendes Erlebnis von Raum und Vielheit auf egalitärer Ebene.

 


Der Künstler Paul Jonas Petry arbeitet seit dem Jahr 2000 kontinuierlich an Skulpturen und Objekten im Kleinformat. Bis zu einer Größe von ca 60 cm sind bis heute ca. 1000 abstrakte Arbeiten aus sowohl den klassischen Bildhauermaterialien Stein, Holz und Metallen sowie vielen anderen Werkstoffen wie z.B. Kunststoffen, Textilien etc entstanden. Als zentrales Anliegen dieser Werkreihe nennt der Künstler seine Auseinandersetzung mit formaler Intelligenz und die dynamische Wechselwirkung zwischen Skulptur und Körper. Das OKKS ist zu Coronazeiten nicht als Atelier nutzbar, der Raum wird nun zur reinen Ausstellungsfläche und ist nur von außen einsehbar. Ausgewählt und ausgestellt hat Prof. Paul Petry Arbeiten aus den letzten 20 Jahren, die alle dem Konkreten zuzuordnen und außerdem einfarbig sind. Seit 2017 wohnt Paul Jonas Petry mit seiner Familie und Giraffe in Sürth.



Als die zweite Corona-Welle auf uns zu kam, entwickelten wir die Idee zu einer „sozialen Plastik“ – einem Kunstwerk, das von vielen Menschen gemeinsam gestaltet wird.In einer Zeit, in der wir durch äußere Gegebenheiten in einen erzwungenen inneren Rückzug gehen, ist das Gefühl von Zusammenhalt existenziell wichtig für jede*n von uns.Durch das Wachsen der sozialen Plastik entwickelt sich ein Bewusstsein von Gemeinschaft in ihrer Vielfältigkeit.Alleinsein inmitten einer sozialen Gemeinschaft, ohne ein Gefühl von Einsamkeit.Die soziale Plastik wurde von Menschen geschaffen, die sich miteinander verbunden fühlen und die die Kunstwerkstatt als Ort für Kreativität, Austausch und Begegnung schätzen.Sie erleben ein Gefühl von Verbundenheit und Zugehörigkeit.Jede*r findet in der Arbeit an dem Projekt die Möglichkeit eines individuellen Ausdrucks. In Zeiten von Corona und Lockdown sind die Möglichkeiten der Begegnung sehr stark eingeschränkt. Dies wird von vielen von uns als schmerzhafter Verlust empfunden.Das „Gemeinsame“ Arbeiten verlagerte sich hin zu einem Arbeiten an einem gemeinsamen Thema. Dabei hatte jede*r die Möglichkeit, die inneren Themen spielerisch und kreativ zum Ausdruck zu bringen, unabhängig von sprachlichem Ausdrucksvermögen.Jede*r Teilnehmer*in setzte sich auf sehr eigene Art mit dem Thema auseinander. Zu unterschiedlichen Zeiten, in der Werkstatt oder zuhause sind kleine Kunstwerke aus Ton auf einem Format von 20 X 20 cm entstanden.Wir haben aus den Werkstücken, die von einzelnen Menschen angefertigt wurden, eine gemeinsame Skulptur gestaltet.Zu unserer großen Freunde haben insgesamt 25 Menschen an dem Projekt teilgenommen.Die „Soziale Plastik ist seit dem 13.12. auf dem Gelände der OKKS zu sehen. Wir freuen uns über viele interessierte Besucher, die die Arbeiten respektvoll und wertschätzend betrachten.Falls Sie unsere Arbeit gerne unterstützen möchten, freuen wir uns über Spenden auf dasKonto der Offenen Kunstwerkstatt Köln Süd e.V.IBAN DE 55500310001065738003 Triodos Bank


Projektidee für ein

 

 

 

gemeinsames Kunstwerk – eine soziale Plastik

 

 

 

In dieser Zeit, in der viele von uns einen erzwungenen Rückzug erleben, möchten wir etwas gemeinsames als Zeichen unserer Verbundenheit schaffen.

 

Die Idee ist, ein gemeinsames Kunstwerk zu gestalten. Wir möchten aus Werkstücken, die von einzelnen Menschen angefertigt werden, eine gemeinsame Plastik, ein Relief oder Ähnliches gestalten.

 

 

 

Die Gestalt des Kunstwerkes wird von uns allen entwickelt. Wir freuen uns, wenn sich möglichst viele Menschen mit unserer Idee verbinden.

 

 

 

Das Motto unserer Sozialen Plastik: ZUSAMMEN – ALLEINE

 

 

 

Das Material: Ton

 

 

 

Das Format: Grundplatte von 20 x 20 cm, ca. 1-2cm dick

 

 

 

Die Platte bitte mit vier Löchern versehen (in der Mitte jeder Seite), damit die einzelnen Werkstücke miteinander verbunden werden können.

 

 

 

Auf dieser Grundplatte kann nun eine mehrdimensionale Plastik gestaltet werden. Ihr könnt natürlich auch mehrere solcher Grundplatten gestalten.

 

 

 

Dienstags Ab 19:00 Uhr oder Freitags ab 15:00 Uhr habt ihr die Möglichkeit in den Räumen der OKKS an dem Projekt zu arbeiten (max. 5 Personen), bitte meldet Euch vorher an bei:

 

 

 

Petra H. : 0173 2073869,

 

Annette: 01795957830 oder

 

Brigitte: 01632338676 an.

 

 

 

Natürlich könnt Ihr auch alleine zuhause oder an anderen Tagen mit Absprache arbeiten.

 

Ton ist in der Kunstwerkstatt erhältlich.

 

 

 

Nach dem Trocknen werden die Objekte in der OKKS gebrannt, sie können ggf. auch glasiert werden.

 

Der Prozess soll transparent gestaltet werden, wir möchten die Werkstücke im Raum so platzieren, dass in dieser Zeit von außen durch die Fenster beobachtet werden kann, wie die Arbeit wächst.

 

 

 

 

 

Am Freitag den 11. Dezember wollen wir dann ggf. gemeinsam überlegen wie die Plastik zusammen gefügt werden kann und welche Form wir ihr geben möchten.

 

 

 

Wir hoffen auf möglichst zahlreiche Ideen und sind gespannt.

 

 

 

Das Team der OKKS

 




An alle Mädchen!!!
Wir starten ab dem 13.Januar mit einer Mädchengruppe (für Mädchen von 8-17 Jahren).
Wenn Du Lust hast mit uns kreativ zu sein (malen, töpfern, nähen oder wozu Du sonst Lust
hast), dann freuen wir uns auf Dich.
Wann: Jeden Donnerstag von 16-18.00 Uhr
Wo: Offene Kunstwerkstatt Köln Süd e.V. Sürther Hauptstraße 56 (Am Marktplatz)
Susana und Brigitte



An alle Frauen und Mädchen!!!
Wir starten ab dem 16. Januar mit einer Nähgruppe (für Frauen und Mädchen). Wenn Ihr
Lust habt mit uns zu nähen und andere Frauen und Mädchen kennenzulernen dann freuen
wir uns auf Euch.
Wann: jeden Donnerstag um 11.00 Uhr
Wo: Offene Kunstwerkstatt Sürther Hauptstrasse 56 (Am Marktplatz)
Nähmaschinen sind vorhanden


© Jennifer Roch, freiberufliche Grafikerin in Köln / Wegbeschreibung offene Kunstwerkstatt Köln Süd